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Re: Vorstellung Rosenholz

Donnerstag 26. Januar 2012, 12:21

Hallo ihr Lieben,

es hat geklappt, mein alter Hausarzt hat mir direkt eine Hunderterpackung Baclofen aufgeschrieben, ohne dass er das Medikament kannte und ohne mir eine Dosierungsanleitung mitzugeben.
Diese hat mir dann jemand aus diesem Forum gegeben, dem ich, wie euch allen, wirklich sehr herzlich danke für Rat und Unterstützung!

Wie es mir mit Baclofen ergeht, schreibe ich ab jetzt dann mal ins Unterforum "Erfahrungsberichte Alkohol".

LG,
Rosenholz

Re: Vorstellung Rosenholz

Donnerstag 26. Januar 2012, 12:50

Federico hat geschrieben:Er erwiderte: „Wie können Sie sich als Arzt schämen,
dass Sie eine Krankheit haben?“

Dieser Absatz hat mich schon beim ersten mal durchlesen ganz besonders tief beeindruckt. Die verblüffende Einfachheit die in diesen wenigen Worten steckt, wollte ich Dir gerne zur mentalen Stärkung für das Gespräch mit Deinem Arzt mitgeben.


Vielen Dank. Zwischenzeitlich habe ich mir das Buch auch geholt und es stecken darin wirklich sehr viele Denkanstösse. Ganz ähnlich ja auch die Aussage, dass ein Krebskranker nicht gefragt werden würde, wie er sich seinen Rückfall erklärt...

Fakt ist, dass Sucht an sich offensichtlich noch nicht als "wirkliche Erkrankung" angesehen wird. Ich selbst habe ja auch immer wieder versucht, "Willenskraft" entgegenzusetzen und mich wegen meines "Versagens" fertiggemacht.

Mit Baclofen brauche ich keine "Willenskraft", aber auch keinen Alkohol, denn offensichtlich gibt das Medikament mir das, was ich vorher mit Alkohol zu "therapieren" versucht habe. Ohne die ganzen unerwünschten Nebenwirkungen...

Ein neues Leben...

Re: Vorstellung Rosenholz

Donnerstag 26. Januar 2012, 13:18

@Rosenholz,

da kann ich Dir fürs erste nur gratulieren, der Anfang ist gemacht.
Den Königsweg kennst Du, du musst ihn nur noch gehen.

Eines noch zur Willenskraft. Ganz ohne Einsatz von „ich will“ wird es nicht gehen, soviel steht fest. Aber der Kraftaufwand der im Wort „Willenskraft“ steckt, ist mit Baclofen deutlich geringer. Er reduziert sich auf das notwendigste und lässt Dir die Kraft, die du brauchst um Dein Leben neu zu gestalten.

Guten Start
LG Federico
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